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Sven Kalinowski – die Natur prägt sein Leben und seine Arbeit

Faszination Wald: die Natur akzeptieren, von Ihr lernen

Die handwerkliche Arbeit und das Interesse an der „Handwerkskunst“ zieht sich von klein auf durch sein Leben, geweckt von seinem Vater, der als Maurer auch über sein eigenes Gewerk hinausblickte und Neues ausprobierte. „Papa, wo ist unser Hammer?“ soll ein häufiger Ausruf des kleinen Sven gewesen sein. Später ging es dann mit den Kumpels aus der Grundschule in den Wald, natürlich mit Papas Werkzeug – Baumaterial gab es im Wald ja genug: Äste, Bäume, Moos, Farne usw. und auch Dinge, die es aus unserer Zivilisationsgesellschaft irgendwie in den Wald geschafft hatten und mit denen sich kreativ viel anfangen ließ.

Auf der „Baustelle“ im Wald lernte Sven Kalinowski sehr schnell, dass es viel kräftesparender und materialienschonender ist, mit den Kräften der Natur zu arbeiten und sich auf das zu besinnen, was gerade verfügbar ist. Umso wichtiger ist es unter diesen Bedingungen, kreativ an die Sache heranzugehen, um die eigenen Ziele zu erreichen: Von der Erdhöhle über den Bunker bis zur Burg – der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Kalinowski-zertifikat

In dieser Zeit sammelte Sven Kalinowski Erfahrungen, die er sich noch heute zunutze macht: Es ist viel einfacher, das passende Material vor Ort zu suchen als alles erst mühsam aufzutreiben und über weite Wege zu transportieren.

Dabei ging es auch darum, die Kräfte der Natur zu akzeptieren: Der Burggraben war bei Regen mit Wasser gefüllt – dafür dann aber eben auch der Bunker. Die Erkenntnisse aus dieser Zeit prägen noch heute sein Herangehen an ein Spielplatzprojekt: Was auch immer die Natur bietet, neue Spielanregungen sind immer dabei.

Was im Wald begann, konnte Sven Kalinowski schon als Schüler mit sozialem Engagement fortführen – als Jugendgruppenleiter in einem Sportverein und dem Verein für Natursport und Kunst Hase Ems e.V. In der Gemeinschaft arbeiten, lernen, leben – darin erfüllt sich für Sven Kalinowski der Lebenssinn des einzelnen Menschen.

Ausbildung und Studium: vom Gartenbau zum gelebten Naturschutz

Die Antwort auf Frage nach dem Traumberuf hat sich für Sven Kalinowski so fast von selbst ergeben: Mit seinem Fachabitur Forstwirtschaft steuerte er 1995 deutlich den Försterberuf an. Ein Studium kam zunächst nicht in Frage – auf handwerkliches Gestalten und Bauen kam es an. Dies konnte mit einer Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau zwischen 1995 und 1998 verwirklichen.

Als er dann doch im Studium eine Herausforderung sah, der er sich stellen wollte, war es nur konsequent, an der Fachhochschule Osnabrück Landschaftsentwicklung zu studieren und dabei den Schwerpunkt im Bereich der Umweltpädagogik zu setzen.

Auch in seiner Diplomarbeit standen die Natur wieder im Mittelpunkt – und das Zusammenwirken aus Landwirten, Künstlern und Medienwissenschaftlern. Der Titel der Arbeit: „Pferdefuß im Wasserglas, Kunst im Naturschutz am Beispiel der Entwicklung eines Abflussgrabens zu einem ‚Naturschönen Landschaftselement‘“.

Zurück zur Natur:
im Berufsleben der eigenen Lebensanschauung gerecht werden –
mit RöKa-GartenSpiel

Danach stellte sich Sven Kalinowski als Baustellenleiter der harten Realität des Berufsalltags, geprägt durch Preiskampf und Zeitdruck – da blieben zu viele der eigenen Fähigkeiten ungenutzt. Deshalb kam 2007 der Schritt in die Selbstständigkeit, mit einer Philosophie, die seine eigenen Stärken mit den Interessen seiner Kunden kongenial verbindet: dem Mitmachkonzept.

Die Philosophie von RöKa-GartenSpiel ist die natürliche und logische Fortführung all dessen, wofür Sven Kalinowski steht: kreativ, handwerklich und künstlerisch zu arbeiten – partnerschaftlich in der Gemeinschaft.

Melanie Hein – Naturverbundenheit mit kaufmännischen Qualifikationen zusammenbringen

Viel Zeit im Freien zu verbringen – das prägt von klein auf das Leben von Melanie Hein, sei es im Winter wie z. B. mit Schlitten fahren, Schlittschuhlaufen, Schneehäuser bauen oder im Sommer in der Hase zu baden, Buden zu bauen, auf Bäume zu klettern und im Garten bzw. in der Umgebung Früchte und Beeren zu naschen. Aufgewachsen in einem kleinen Ortsteil von Bramsche an der Hase fühlte sie sich schon als Kind der Natur eng verbunden.

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau und einigen Jahren Berufserfahrung war es für sie eine Rückbesinnung auf diese Naturverbundenheit, als sie sich entschloss, ihrem Leben eine bedeutende Wende zu geben: Nach dem Fachabitur an der Fachoberschule Bersenbrück schrieb sie sich 2006 für den Studiengang Landschaftsentwicklung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrück ein und schloss das Studium 2009 erfolgreich mit dem Titel „B.Eng. Landschaftsentwicklung“ ab. Als sie 2010 Sven Kalinowski kennenlernte, wurde ihr schnell klar, dass sie hier ihre kaufmännischen Kenntnisse sinnvoll einsetzen und mit ihrer Liebe zur Natur verbinden konnte.

Ihre Aufgaben bei RöKa-GartenSpiel sind vielfältig: Von anfallenden Bürotätigkeiten und kaufmännischen Arbeiten bis hin zur Mithilfe im Bereich der Planung und Vergabe. Und wenn ein paar Hände auf der Baustelle fehlen, dann packt sie mit an.

Das Arbeiten, das Planen und das Gestalten mit natürlichen Materialien und heimischen Pflanzen lässt Melanie Hein den Raum sich einzubringen, den sie sich für ihr Berufsleben gewünscht hat.

Josef zur Lienen – ein Händchen fürs Handwerk und für Maschinen

Die Nähe zur Natur liegt ihm im Blut: Josef zur Lienen ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen. Seine beruflichen Erfahrungen als Feinwerkmechaniker und als Schlosser, seine Kenntnisse in der Handhabung von Kleinmotorgeräten und Baumaschinen kann er bei RöKa-GartenSpiel täglich zum Einsatz bringen – z.B. mit dem Bagger oder mit dem Radlader. Beim Spielplatzbau und dem Garten- und Landschaftsbau stellt der gelernte Landmaschinenmechaniker seine Vielseitigkeit immer wieder unter Beweis.

Marco Repking – Passion für Holz trifft Sachverstand in der Holzverarbeitung

Unsere Spielplätze entstehen vor allem aus Holz – im Spielplatzbau von RöKa-GartenSpiel findet Marco Repking viel Platz für sein handwerkliches Geschick. Auch wenn es hoch hinausgeht, bleibt der gelernte Zimmermann höhensicher. In der Holzbearbeitung setzt er auch privat seine Ideen um, indem er seine Möbel selbst herstellt. Dinge von Wert und Beständigkeit zu erschaffen ist ihm wichtig – und dass Kinder auf dem Spielplatz diesen Wert seiner Arbeit jeden Tag neu kennenlernen, fasziniert ihn. Jeder neue Spielplatz ist für Marco Repking auch ein Spielplatz für seine Neugier und seine Lust, immer wieder Neues auszuprobieren.

Mensch und Garten wachsen zusammen

Sonne und Mond, Tag und Nacht, Frühling, Sommer, Herbst und Winter – die Natur erfindet sich immer neu und gibt uns Menschen immer den Anreiz, etwas Neues zu entdecken.

Natur lebt, so verändert sich ein Garten von Tag zu Tag. Wenn er richtig angelegt ist und mit wenigen Mitteln richtig entwickelt wird, wächst dieser Garten mit Ihrer Familie, mit Ihren Ansprüchen jeden Tag und jedes Jahr ein Stück mit Ihnen zusammen. Ihre Kinder werden älter, lassen Sie doch einfach Kinder und Garten zusammen groß werden. Geben Sie sich und ihren Kindern die Möglichkeit, Ihr Stück Natur mit allen Sinnen zu leben, Erfahrungen zu sammeln und sich gemeinsam zu entwickeln.

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Ein Garten kann nicht wie eine Kücheneinrichtung oder ein Haus endgültig gestaltet werden und dann bleibt alles so wie es ist. Ein Garten unterliegt einem ständigen Wandel, er wächst und verändert sich: von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Wetter, Sonne, Regen, Schnee, Wind, Frühling, usw. lassen ihren Garten entstehen und immer neu wirken. Pflanzen blühen, ändern ihre Färbung, Tiere, Schmetterlinge kommen und gehen… Machen und erleben Sie doch einfach mit. Wenn Sie mit der Natur arbeiten und nicht gegen die Natur, wird das Erlebte viel intensiver und der Pflegeaufwand reduziert sich. Ein Rhododendron an einem ungeeigneten Standort macht sehr viel Arbeit und wird sich nie voll entfalten können. Eine Rasenfläche auf schlechtem Untergrund erfordert unglaublich viel Pflege. Lassen Sie sich von uns ganzheitlich beraten, um Ihren Garten mit allen Sinnen genießen zu können.

Mitmachkonzept

Von einem tristen Spielplatz zu einem naturnahen Spiel-, Lern- und Erlebnisraum sind es nur wenige Schritte: Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen und den Kindern oder Schülern, auf Wunsch auch mit der Methode der Zukunftswerkstatt einen Spielplatzplan, Dabei berücksichtigen wir Ihre Vorstellungen und bringen unsere Fachkenntnisse ein. Findet unsere Spielplatzplanung Ihre Zustimmung, können Sie uns anschließend auch gleich mit dem Spielplatzbau beauftragen – oder noch einen Schritt weiter gehen und sich für das Mitmachkonzept entscheiden. Und dies nicht nur, um bei den Spielplatzkosten zu sparen.

Video Röka

Beim Mitmachkonzept schlagen wir nach der Entwurfsplanung einen anderen Weg ein, denn hier sind wir als ausführender Betrieb direkt beteiligt. Wir treten hier als Organisator und Begleiter auf. Wir arbeiten auf Stundenlohnbasis und bieten bei jedem Baueinsatz unsere Unterstützung an. Der Vorteil: Auftraggeber können die Kosten für einen Spielplatz erheblich reduzieren, weil Eltern und Betreuer mitwirken können. Unsere Aufgabe ist es, diese Mitwirkung in geordnete Bahnen zu lenken, damit es mit dem Spielplatzbau konstruktiv vorangeht.

Wichtig!

Wir machen Betriebsurlaub vom 20.12. bis zum 13.01.2019. Ab dem 14.01.2019 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Weiterlesen >>