Spielplatzumbau – ein Beispielprojekt

Wie ein Naturspielplatz bei RöKa-GartenSpiel entsteht

Der Erfolg unseres Mitmachkonzepts am Beispiel:
der öffentliche Spielplatz in Hastrup (Stadt Bersenbrück)

Wie läuft der Spielplatzbau bei RöKa-GartenSpiel ab? Das möchten wir Ihnen hier Schritt für Schritt an einem Beispiel erläutern.

1. Vorher: Ein langweiliger Spielplatz ohne Kinder

Wo ist der Spaß? Jedenfalls nicht auf dem Spielplatz

Spielgeräte auf einer ebenen Rasenfläche – ein Spielplatz, wie er nicht sein sollte: fantasielos und langweilig. Die Kinder turnen die einzelnen Spielgeräte ab – und dann bleibt nichts mehr zu tun. Spätestens nach 20 Minuten stellt sich Langeweile ein. Kein Wunder, dass Kinder sich auf den Besuch eines solchen Spielplatzes nicht freuen und dass sie lieber an anderen Orten spielen. Sie zeigen deutlich, was sie von einem solchen Spielplatz halten: sie kommen nicht wieder.

Quadratisch, praktisch? Öde!

Solche Spielplätze sind für die Verantwortlichen bequem: Sie sind leicht zu pflegen. Regelmäßig den Rasen mähen, das lässt sich vom Schreibtisch aus bequem planen. Nach einiger Zeit setzt dann eine Diskussion ein: Es gibt keine Kinder auf dem Spielplatz, also scheint er überflüssig zu sein – der Rückbau wird erwogen, ein Baugrundstück mehr zu schaffen liegt nahe. Gemeinden handeln hier richtig, wenn Sie sich fragen, warum Kinder den Spielplatz nicht nutzen und was sie dagegen tun können.

RöKa-Gartenspiel: Wir bringen die Fantasie zurück auf den Spielplatz

In einer solchen Situation leisten wir mit naturnahen Spielplätzen einen Beitrag, Kindern einen Platz zu geben, an dem Sie ihre Fantasie ausleben können. Wir erschaffen einen Ort, an dem Kinder gern spielen, an dem die Spielgeräte nur eine von vielen Attraktionen sind, die neugierig machen und die zum Spielen auffordern.

2. Ein gutes Modell – die Spielplatzplanung:
Aus kreativen Ideen entsteht ein Spielplatzentwurf

Ein Planerwettbewerb – unsere Fantasie und Erfahrung sind gefordert

Als die Stadt Bersenbrück diesen Spielplatz 2009 als „Problemzone“ ausmachte, entschloss sie sich zur Ausschreibung eines kleinen Wettbewerbs zur Spielplatzumgestaltung. Drei Planer wurden vom Stadtrat gebeten Entwürfe einzureichen. Unser Entwurf hat sich schließlich durchgesetzt und den Zuschlag bekommen, nachdem wir unser Modell mit unseren Ideen vorgestellt und eine Kostenschätzung abgegeben hatten.

Kosten sparen, Bürger aktiv beteiligen: Das Mitmachkonzept für einen besseren Spielplatz

Nach der politischen Entscheidung wurde unser Modell im Rathaus öffentlich ausgestellt. Die Anwohner hatten die Gelegenheit, sich unsere Vorschläge anzuschauen. In einer Stadtratsitzung mit Bürgerbeteiligung konnten sie ihre Wünsche und Bedenken äußern. Nun stellte sich die Frage: Haben die Anwohner Lust und Zeit, sich selbst zu engagieren und unter unserer Anleitung den Spielplatzumbau selbst in die Hand zu nehmen? Es wurde sofort klar, dass die Bürger mit anpacken wollten. So kam unser Mitmachkonzept zum Tragen: Wir konnten ohne weitere Planungsphase direkt in die Ausführung einsteigen.

3. Der Spielplatzbau
Engagierte Anwohner helfen mit
Verbesserungen lassen sich spontan umsetzen

Bürger bauen mit und bringen Ihre Ideen und Bedenken konstruktiv ein – unter unserer Anleitung

Unter unserer Anleitung haben an vier Samstagen durchschnittlich etwa 25 engagierte Anwohner beim Spielplatzumbau geholfen. Während der Arbeiten an der Umgestaltung des langweiligen Spielplatzes in einen naturnahen Spielplatz kam es in Absprache mit den Anwohnern zu der einen oder anderen Änderung:

  • Im Modell hatten wir Hütten als Unterschlupf, zum Verstecken und Spielen vorgesehen. Hier gab es Bedenken, die wir ernst genommen haben: Die Hütten wären auch für Jugendliche attraktiv gewesen. Um aus dem Spielplatz keinen Samstagsabendtreffpunkt zu machen, haben wir gemeinsam entschieden, auf die Hütten zu verzichten.
  • Im Entwurf gab es einen Hügel mit einem kleinen amphitheaterähnlichen Platz aus Natursteinen. Die Idee dahinter: Auch Anwohner sollten den Spielplatz als Treffpunkt nutzen können. Hier gab es ähnliche Einwände, die wir berücksichtigt haben. Stattdessen haben wir uns im Bereich mit den Natursteinen darauf konzentriert, den Kindern Klettermöglichkeiten zu bieten, um die motorischen Fähigkeiten zu fördern.

Ein Spielplatz mit Charakter entsteht – auch die Kinder machen mit

Ein Spielplatz braucht ein Erkennungszeichen, die Kinder sollen freundlich empfangen werden. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, in drei Eichenstämme Drachenköpfe zu schnitzen – hierbei hat uns eine Holzschnitzerin unterstützt, die wir als Arbeitsanleiterin hinzugezogen hatten. Dabei haben auch die Kinder selbst gestalterisch mitgewirkt, denn Kinder haben einfach wunderbare Ideen: Etwa 10 Jungen und Mädchen haben sich mit Schleifpapier, kleinen Schnitzwerkzeugen, Farbe und Pinseln daran gemacht, den Drachenköpfen ihren Charakter zu geben.

Es lässt sich etwas daraus machen – mit den Ressourcen arbeiten, die wir vorfinden

Beim Spielplatzbau handeln wir umsichtig: Den Erdaushub für Fallschutzmaterial nutzen wir zum Aufschütten der Hügel, die aus dem flachen Rasen eine Kletterlandschaft werden lassen. So vermeiden wir unnötige Transporte und verwenden die Ressourcen, die wir vor Ort vorfinden.

4. Fertig: Der naturnahe Spielplatz
fürs kleine Abenteuer, zum Erobern, zum immer wieder Neuentdecken

Der naturnahe Spielplatz lässt Kindern viel mehr Freiraum, den Spielplatz für sich zu entdecken. Die Spielgeräte sind in die Spielplatzlandschaft so integriert, dass sie sich auf unterschiedlichste Weise benutzen lassen. Die Rutsche z.B. bietet Spielspaß nicht nur auf die übliche Art: Leiter hochklettern und runterrutschen; um sie zu erreichen, können sich Kinder durch die Büsche schlagen, die schiefe Ebene nutzen, den kleinen Hügel hochklettern und die kleine Baumstammtreppe ersteigen. Unter der Rutsche gibt es Platz sich zu verstecken. Ein Spielgerät fordert Kinder auf ganz unterschiedliche Weise.

Die motorische Anregung ist wichtig – auch hier Vielfalt zu bieten, heißt für das Kind: Das Spielen auf dem Spielplatz macht Spaß, weil es so vieles auszuprobieren gibt: durch den Tunnel kriechen, am Seil entlanghangeln, schaukeln, kriechen, rollen, kugeln – So viel Bewegungsmöglichkeiten bietet der naturnahe Spielplatz von RöKa-Gartenspiel: Wir können aus tiefster Überzeugung behaupten: Damit kann es kein noch so aufwendiges Spielgerät aufnehmen. Nicht zuletzt, weil die Natur immer mitspielt: Hier gibt es eine Pusteblume, die fasziniert, dort ist ein Busch, der zum Verstecken einlädt.

Naturnahe Spielplätze von RöKa-Gartenspiel: Robust und sicher

Was auf den ersten Blick vielleicht chaotisch aussieht, haben wir solide gebaut. Als Spielplatzprüfer wissen wir genau, welche Sicherheitsvorschriften auf öffentlichen Spielplätzen einzuhalten sind. Dass wir diese Vorschriften beim Bau dieses Spielplatzes berücksichtigt haben, zeigen in jedem Jahr aufs Neue die Jahresinspektionen eines unabhängigen Gutachters.

Schauen Sie sich auch unsere Referenzen an – dort stellen wir Ihnen in Kurzform weitere Projekte vor.

Mensch und Garten wachsen zusammen

Sonne und Mond, Tag und Nacht, Frühling, Sommer, Herbst und Winter – die Natur erfindet sich immer neu und gibt uns Menschen immer den Anreiz, etwas Neues zu entdecken.

Natur lebt, so verändert sich ein Garten von Tag zu Tag. Wenn er richtig angelegt ist und mit wenigen Mitteln richtig entwickelt wird, wächst dieser Garten mit Ihrer Familie, mit Ihren Ansprüchen jeden Tag und jedes Jahr ein Stück mit Ihnen zusammen. Ihre Kinder werden älter, lassen Sie doch einfach Kinder und Garten zusammen groß werden. Geben Sie sich und ihren Kindern die Möglichkeit, Ihr Stück Natur mit allen Sinnen zu leben, Erfahrungen zu sammeln und sich gemeinsam zu entwickeln.

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Ein Garten kann nicht wie eine Kücheneinrichtung oder ein Haus endgültig gestaltet werden und dann bleibt alles so wie es ist. Ein Garten unterliegt einem ständigen Wandel, er wächst und verändert sich: von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Wetter, Sonne, Regen, Schnee, Wind, Frühling, usw. lassen ihren Garten entstehen und immer neu wirken. Pflanzen blühen, ändern ihre Färbung, Tiere, Schmetterlinge kommen und gehen… Machen und erleben Sie doch einfach mit. Wenn Sie mit der Natur arbeiten und nicht gegen die Natur, wird das Erlebte viel intensiver und der Pflegeaufwand reduziert sich. Ein Rhododendron an einem ungeeigneten Standort macht sehr viel Arbeit und wird sich nie voll entfalten können. Eine Rasenfläche auf schlechtem Untergrund erfordert unglaublich viel Pflege. Lassen Sie sich von uns ganzheitlich beraten, um Ihren Garten mit allen Sinnen genießen zu können.

Mitmachkonzept

Von einem tristen Spielplatz zu einem naturnahen Spiel-, Lern- und Erlebnisraum sind es nur wenige Schritte: Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen und den Kindern oder Schülern, auf Wunsch auch mit der Methode der Zukunftswerkstatt einen Spielplatzplan, Dabei berücksichtigen wir Ihre Vorstellungen und bringen unsere Fachkenntnisse ein. Findet unsere Spielplatzplanung Ihre Zustimmung, können Sie uns anschließend auch gleich mit dem Spielplatzbau beauftragen – oder noch einen Schritt weiter gehen und sich für das Mitmachkonzept entscheiden. Und dies nicht nur, um bei den Spielplatzkosten zu sparen.

Video Röka

Beim Mitmachkonzept schlagen wir nach der Entwurfsplanung einen anderen Weg ein, denn hier sind wir als ausführender Betrieb direkt beteiligt. Wir treten hier als Organisator und Begleiter auf. Wir arbeiten auf Stundenlohnbasis und bieten bei jedem Baueinsatz unsere Unterstützung an. Der Vorteil: Auftraggeber können die Kosten für einen Spielplatz erheblich reduzieren, weil Eltern und Betreuer mitwirken können. Unsere Aufgabe ist es, diese Mitwirkung in geordnete Bahnen zu lenken, damit es mit dem Spielplatzbau konstruktiv vorangeht.